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Die Party gestern Abend war ganz nett, obwohl ich am Ende wieder mit den Nerven fertig war. Das ist aber eigentlich jedes Mal so bei mir, sobald ich irgendwo hingehe und sehe wie meine Mitmenschen normale Dinge tun und ich nichts auf die Reihe bekomme. Heute hatte ich dann Schulfrei. Und was tut man, wenn man Schulfrei hat? Dann geht man in seine alte Schule und besucht seine alten Lehrer. In der alten Schule war es schön heute, dennch bin ich traurig. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob traurig das richtige Wort ist. Vielleicht eher melancholisch. Ich habe mich mit meinem alten Klassenlehrer und meinem alten Chemielehrer unterhalten. Zum Abschied gab mir mein Chemielehrer die Hand, klopfte mir auf die Schulter und sagte: "Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und du schaffst das schon. Du bist stark." Ich hatte Tränen in den Augen, als er dann ins Lehrerzimmer ging. Wie sehr ich ein paar tröstende Worte vermisst habe. Ich möchte die Zeit an meiner alten Schule zurück haben. Ich möchte etwas erzählen und ich möchte mir helfen lassen, doch jetzt ist es zu spät. Er wollte mir helfen und ich ließ es nicht zu und jetzt ist es zu spät. Die Zeit ist vorbei. Ich brauche jemanden auf den ich mich verlassen kann. Ich brauche jemanden, der mir seine Hand reicht. Aber so eine Person habe ich nicht. Ich habe Tränen in den Augen. Und wenn ich wollte, könnte ich im Moment weinend zusammen brechen, aber ich tue es nicht, da ich ja so stark bin...
11.10.06 17:16
 


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